Krankheiten bei Kindern
Blähungen
In den ersten drei bis vier Lebensmonaten kommen Blähungen bei Säuglingen
nicht selten vor, deswegen nennt man diese Blähungen auch "Dreimonatskoliken".
Was die Beschwerden auslöst, ist bis jetzt nicht genau geklärt, aber
es ist doch sehr nahe liegend, dass das Verdauungssystem der Babys noch nicht
ganz ausgereift ist und es bei der Verdauung zu Beschwerden kommt. Meistens
sind diese Koliken aber nach dem vierten Monat Geschichte.
Gut zu wissen:
Tropfen gegen Blähungen, die in der Apotheke
erhältlich
sind, helfen, die Luftbläschen im Darm aufzulösen, der
Druck lässt nach, und die Luft kann leichter entweichen. Fragen
Sie Ihren Kinderarzt, ob und wann ein Arzneimittel anzuwenden ist.
| Symptome |
- Die Symptome treten bevorzugt immer um die gleiche Tageszeit auf
- Das Kind weint und ist sehr unruhig.
- Das zunächst krampfhafte Anziehen der Beine und das darauf folgenden
heftige Wegstrecken sind ebenfalls Anzeichen für die Blähungen.
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| Inkubationszeit |
keine |
| Ansteckungsgefahr |
keine |
| Therapie |
Gegen Blähungen gibt es kein Patentrezept.
Probieren Sie deshalb aus, welche der folgenden Maßnahmen
bei Ihrem Kind helfen:
- Entkrampfende Gymnastik: Schieben Sie die leicht
angewinkelten Beine Ihres Babys 10- bis 15-mal sanft in Richtung
Oberkörper.
- Babymassage: Beruhigend wirkt auch eine sanfte Babymassage.
Streichen Sie ein Baby-Massageöl (aus der Apotheke)
langsam im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum. Guter Nebeneffekt:
So wird auch der Stuhlgang in die richtige Richtung transportiert.
- Fliegerstellung:
Wohltuend wirkt oft auch das Umhertragen in Fliegerstellung (bäuchlings
auf dem Unterarm).
- Überprüfung der Lochgröße
des Saugers an der Flasche entsprechend des Alters des Kindes;
bei einer zu großen Öffnung wird zu viel Luft beim
Trinken mit aufgenommen.
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| Vorbeugende Maßnahmen |
Achten Sie auf langsames Essen und
Trinken! |