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Krankheiten bei Kindern

Obstipation / Verstopfung

Der Stuhlgang ist bei Säuglingen noch unregelmäßig: Er kommt zu unterschiedlichen Zeiten, sieht unterschiedlich aus und ist mal breiig, dann wieder fester.

Wenn also bei Ihrem voll gestillten Säugling die Windel drei oder gar vier Tage leer bleibt, so handelt es sich meist um eine harmlose "Scheinverstopfung". Eine echte Verstopfung mit hartem Stuhl droht erst mit der Beikost. Auch ein fester Stuhl muss hier kein Zeichen von Krankheit sein: Nur wenn er so hart ist, dass er dem Kind Unbehagen oder Schmerz verursacht, sollten Eltern etwas dagegen tun.

Gut zu Wissen:
Bei andauernder Verstopfung und anhaltendem Weinen sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Symptome
  • Verstopfung
  • Bauchweh
  • Appetitlosigkeit, Unwohlsein
  • Das Kind ist weinerlich.
Inkubationszeit nein
Ansteckungsgefahr nein
Therapie Eine anhaltende Verstopfung kann verschiedene Ursachen haben und sollte deshalb durch eine ärztliche Untersuchung aufgeklärt werden.
  • Eine akute Verstopfung kann mit einem Einlauf oder mit abführenden Zäpfchen behandelt werden.
  • Lactulose (aus der Apotheke) verflüssigt den Stuhl: Geben Sie 1 Teelöffel (TL) Lactulose in den nächsten Tee oder die nächste Flaschenmahlzeit; ist der folgende Stuhl noch immer hart, steigern Sie auf 2 TL bei der nächsten Flasche.
  • Genauso lässt sich der Stuhl auch mit Pflaumen- oder Birnensaft regulieren (1 Esslöffel pro Lebensjahr).
  • Beikostkinder füttern Sie mit ballaststoffreichen Getreidebreien, oder rühren Sie 1 Teelöffel Keimöl in den Brei.
  • Kinder, die zu Verstopfung neigen, sollten weniger Kuchen, Weißbrot, Schokolade, Banane und Milch bekommen, stattdessen mehr Obstsäfte, Gemüse, Salate, Schwarzbrot, Obst und Joghurt.
Vorbeugende Maßnahmen Gesunde Ernährung mit vielen Ballaststoffen und ausreichender Flüssigkeitszufuhr.
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